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    <title>German American Law Journal :: Referendarraum   </title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi</link>
    <description>German American Law Journal :: Referendarraum</description>
    <language>de</language>

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    <title>Washington, DC entdecken mit den &lt;i&gt;Free Walking Tours&lt;/i&gt;</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2017/07/22#0722-free-walking-tours-dc</link>
    <description>FSch - Washington. &amp;emsp; Ist man erstmal in DC angekommen und hat den Jetlag halbwegs &amp;uuml;berstanden, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man die Stadt am besten erkundet. Der erste Einfall wird vermutlich sein, sich mit dem Reisef&amp;uuml;hrer unter dem Arm auf den Weg zu den Attraktionen der Hauptstadt zu begeben. Aber warum sollte man sich mit den &amp;uuml;blichen Touristeninfos zufrieden geben, wenn man viel interessantere Geschichten und Hintergrundinformationen durch Bewohner der Stadt erfahren kann?&lt;br /&gt;&lt;br/&gt; Genau das bieten die &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.freetoursbyfoot.com/washington-dc-tours/walking-tours/&quot;&gt;Free Walking Tours Washington, DC&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; an. Die Tourguides lieben ihre Stadt und kennen sie wie ihre Westentasche. In Gruppen von maximal 20 Personen f&amp;uuml;hren sie durch eine bestimmte Gegend der Stadt. Bei regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Stopps geben sie ihr Wissen und die eine oder andere Anekdote zum Besten und schaffen es so, die Tour zugleich interessant und unterhaltsam zu gestalten. Die t&amp;auml;glich stattfindenden F&amp;uuml;hrungen dauern zwischen 1,5 und 2,5 Stunden und werden online reserviert. Neben derzeit sechs verschiedenen F&amp;uuml;hrungen tags&amp;uuml;ber werden auch einige Night Tours angeboten, etwa durch Georgetown oder entlang der National Mall.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; Die Prinzip lautet hierbei: &lt;i&gt;Pay What You Like!&lt;/i&gt; Die Teilnahme an den Touren ist kostenfrei. Am Ende der Tour nimmt der Guide aber gerne ein Trinkgeld entgegen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; Ich habe an den Touren durch die Botschaftsgegend sowie Dupont Circle und &amp;uuml;ber den Arlington Cemetery teilgenommen und kann beide Touren empfehlen. Gerade bei letzterer empfand ich es als weit weniger touristisch, den Friedhof zu Fu&amp;szlig; zu erkunden, anstatt sich in den Tourbus der dort angebotenen kommerziellen F&amp;uuml;hrung zu setzen und sich von einem Highlight zum n&amp;auml;chsten karren zu lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; Das Grundprinzip der Free Walking Tours wurde &amp;uuml;brigens 2004 in Berlin erfunden und hat sich seitdem laut &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.freetoursnetwork.com/&quot;&gt;freetoursnetwork&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; in &amp;uuml;ber 200 St&amp;auml;dte weltweit verbreitet. Also probiert es aus, damit ihr beim n&amp;auml;chsten St&amp;auml;dtetrip wisst, was euch erwartet!</description>
  </item>
  <item>
    <title>5 Monate in Oxon Hill- Ein R&amp;uuml;ckblick</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2017/07/12#0711-oxonhill-Daunderer</link>
    <description>SD - Washington. &amp;emsp; Die erste Herausforderung vor jedem Aufenthalt in Washington ist es, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Nach unz&amp;auml;hligen erfolglosen E-Mail Korrespondenzen &amp;uuml;ber Craigslist entschied ich mich f&amp;uuml;r ein Townhouse in Oxon Hill, Maryland; einem Vorort im S&amp;uuml;dosten der Hauptstadt. Erleichtert eine g&amp;uuml;nstige Wohnung mit gutem Anschluss zur Metro gefunden zu haben, machte ich mich auf die Reise. Mein erster Eindruck war &amp;auml;u&amp;szlig;erst positiv. Der gesamte Reihenhausblock war erst vor 5 Jahren errichtet worden und die Einrichtung war ausgesprochen modern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Erste Bedenken begannen erst, als mir zugetragen wurde, dass ich der erste Praktikant in &amp;uuml;ber 20 Jahren sei, der in Southeast wohne, da es vielen dort zu gef&amp;auml;hrlich sei. Und diese Sorgen waren nicht aus der Luft gegriffen. Insbesondere in den 1990er Jahren beherrschte der Drogen- und Waffenhandel North- und Southeast. Kriminelle Gangs waren zahlreich und schreckten nicht davor zur&amp;uuml;ck, Konkurrenten zu eliminieren. Ich erfuhr von Morden, von Mafia-artigen Schutzgelderpressungen und Raub&amp;uuml;berf&amp;auml;llen. Eine besonders einpr&amp;auml;gsame Geschichte erz&amp;auml;hlte mir eine Mutter von acht Kindern, deren Familienhaus im Visier von Sch&amp;uuml;ssen liegt, wo diese sich auf den Boden legen mussten, um zu &amp;uuml;berleben. Ich selbst habe ab und an auch Sch&amp;uuml;sse gehört, da wie ich erfuhr, stolze Waffenbesitzer gerne einmal in die Luft schie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rden.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Doch diese Zeiten sind zum Gl&amp;uuml;ck vorbei. Morde sind in Southeast selten geworden, zu gro&amp;szlig; ist die Angst, ein Leben hinter Gittern verbringen zu m&amp;uuml;ssen. Polizeiautos sind tagt&amp;auml;glich zu sehen und im Notfall sehr schnell zur Stelle. Kokain und Extasy sind zwar immer noch im Umlauf, aber inzwischen hat sich das harmlosere Marihuana als die Volksdroge etabliert und manchmal erschien es mir als w&amp;auml;re die gesamte Southern Avenue in einen gro&amp;szlig;en Marihuana-Nebel getaucht - die Washington Post nannte es k&amp;uuml;rzlich zynisch &lt;i&gt;The scent of summer.&lt;/i&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Die in ganz Washington voranschreitende &lt;i&gt;Gentrification&lt;/i&gt; macht auch vor Oxon Hill keinen Halt. Insbesondere nach der Errichtung des MGM-Casinos im f&amp;uuml;nf Minuten entfernten National Harbor sind die Mieten stark gestiegen. Über meinen Aufenthalt hinweg wurden zahlreiche Stra&amp;szlig;en saniert, Gehwege neu gepflastert und demolierte Bushaltestellen saniert. F&amp;uuml;r manche dort ans&amp;auml;ssige Bewohner war dies nicht leistbar und sie mussten eine neue Bleibe finden.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Ich bin r&amp;uuml;ckblickend aber vor allem &amp;uuml;ber die weitreichenden Erfahrungen mit der afro-amerikanische Kultur dankbar. In vielerlei Hinsicht, ob dies nun in Bezug auf Sprache, Musik oder K&amp;uuml;che ist, laufen die Dinge doch anders dort als in traditionell wei&amp;szlig; gepr&amp;auml;gten Vierteln. Ich hatte mit meinen Mitbewohnern enormes Gl&amp;uuml;ck und habe durch sie sehr schnell neue Leute kennen gelernt.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Ich glaube nicht, dass Oxon Hill das richtige Viertel f&amp;uuml;r jeden ist. Ich wei&amp;szlig; aber, dass ich mich dort sehr wohl gef&amp;uuml;hlt habe und dort sehr viel Wohnung f&amp;uuml;r vergleichsweise sehr wenig Geld bekommen habe. Ein Leben in Southeast erweitert meiner Meinung nach den eigenen Horizont enorm und jeder, der nicht immer die sichere Variante f&amp;uuml;r sich beansprucht, sollte auch eine Wohnung jenseits des Anacostia River in Erw&amp;auml;gung ziehen.</description>
  </item>
  <item>
    <title>Update: Von A nach B in DC</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2017/03/24#0324-lokale-Fahrten</link>
    <description>MA - Washington. &amp;emsp; In Zeiten von Smart&amp;shy;pho&amp;shy;nes und schlauen Apps haben sich vor allem &lt;i&gt;Uber&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lyft&lt;/i&gt; als praktische Beglei&amp;shy;ter her&amp;shy;aus&amp;shy;ge&amp;shy;stellt. Es handelt sich dabei um Mit&amp;shy;fahrgelegenheiten, die man &amp;uuml;ber sein Smartphone bestellen und auch so&amp;shy;fort bezahlen kann. Man gibt ledig&amp;shy;lich Standort und Ziel ein und bekommt gleich die Preisanzeige f&amp;uuml;r die gew&amp;uuml;nschte Fahrt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wer heute in DC unterwegs ist, kommt fast nicht mehr ohne diese Apps aus. Die Smart&amp;shy;phones der Fahrer werden geortet und dem Fahr&amp;shy;gast sodann direkt angezeigt, wel&amp;shy;che Fahrer sich in un&amp;shy;mit&amp;shy;tel&amp;shy;barer N&amp;auml;he befinden. Die Wartezeit be&amp;shy;tr&amp;auml;gt meis&amp;shy;tens nur wenige Minu&amp;shy;ten. Wer Zeit hat, kann auch ein Uber Pool oder eine Lyft Line be&amp;shy;stel&amp;shy;len, bei denen noch ein weiterer Fahrgast auf&amp;shy;ge&amp;shy;ga&amp;shy;belt wird. Die Kosten werden dann auf alle Mit&amp;shy;fah&amp;shy;rer umgelegt und so reduziert sich der eigene Beitrag merklich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Uber und Lyft lohnen sich insbesondere bei Fahr&amp;shy;ten zu etwas entlegeneren Orten, die mit den &amp;ouml;f&amp;shy;fent&amp;shy;lichen Verkehrsmitteln nicht so ein&amp;shy;fach zu erreichen sind. Im Gegensatz zum Taxi muss man durch den vorher festgesetzten Preis auch nicht bef&amp;uuml;rchten, dass die Fahrt durch Staus und Um&amp;shy;we&amp;shy;ge teu&amp;shy;rer wird als erwartet. Vor allem in der Grup&amp;shy;pe ist die Fahrt mit einem Uber oder Lyft meist billiger als mit der &lt;i&gt;Metro&lt;/i&gt;. Nur die &lt;i&gt;Rush Hour&lt;/i&gt; l&amp;auml;sst sich immer noch am besten mit der Untergrundbahn um&amp;shy;ge&amp;shy;hen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bevor man sich die Apps aufs Smartphone l&amp;auml;dt, sollte man die aktuellen Referendare und Re&amp;shy;fe&amp;shy;ren&amp;shy;da&amp;shy;rinnen um eine Empfehlung bitten. &amp;Uuml;ber die App kann man einen Link an eine Handy&amp;shy;num&amp;shy;mer sen&amp;shy;den. Installiert man &amp;uuml;ber die&amp;shy;sen Link die je&amp;shy;wei&amp;shy;li&amp;shy;ge App und registriert sich als Nutzer, er&amp;shy;hal&amp;shy;ten meist Werber wie auch Ge&amp;shy;wor&amp;shy;be&amp;shy;ner Frei&amp;shy;fahrten oder Guthaben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese moderne Form des Transports h&amp;auml;lt zu&amp;shy;dem einige &amp;Uuml;berraschungen parat. Neben lustigen Ge&amp;shy;spr&amp;auml;chen, netten Fahrern und geselligen Mit&amp;shy;fah&amp;shy;rern kann es schon auch mal passieren, dass die Na&amp;shy;vi&amp;shy;ga&amp;shy;tion nicht so gut wie erhofft klappt oder auch der Fahrstil zu w&amp;uuml;nschen &amp;uuml;brig l&amp;auml;sst. Im Anschluss an die Fahrt kann dies &amp;uuml;ber die App kommuniziert werden. Jeder Fahrer kann in&amp;shy;di&amp;shy;vi&amp;shy;duell mit einem bis f&amp;uuml;nf Sternen bewertet wer&amp;shy;den. Be&amp;shy;kommt ein Fahrer zu viele schlechte Be&amp;shy;wer&amp;shy;tungen, wird er vom App-Anbieter gesperrt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Verf&amp;uuml;gbarkeit von Fahrern zu jeder Tages- und Nachtzeit schafft zudem ein beruhigendes Gef&amp;uuml;hl von Sicherheit auf dem Nachhauseweg. Am Zielort angekommen muss der Fahrer n&amp;auml;m&amp;shy;lich &amp;uuml;ber sein Smartphone best&amp;auml;tigen, dass er den Fahrgast am gew&amp;uuml;nschten Zielort abg&amp;shy;e&amp;shy;setzt hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Apps stellen eine tolle Alternative zu den bekannten Verkehrsmitteln dar und werden rege genutzt. F&amp;uuml;r die Wahl&amp;shy;sta&amp;shy;tion in Wash&amp;shy;ing&amp;shy;ton sind sie eine willkommene Er&amp;shy;g&amp;auml;n&amp;shy;zung zu Bikesharing, Metro, Bus und Taxi. Die Kosten sind einsch&amp;auml;tzbar und k&amp;ouml;nnen gegen das je&amp;shy;wei&amp;shy;lige alternative Fort&amp;shy;be&amp;shy;wegungsmittel abgewogen werden. Und selbst wenn es einmal sp&amp;auml;ter wird, kann man ent&amp;shy;spannt bleiben und muss nicht immer einen Fahrplan im Auge be&amp;shy;halten. Die Hetzerei zur letz&amp;shy;ten Bahn hat sich durch dieses Angebot jedenfalls erledigt. </description>
  </item>
  <item>
    <title>Amtseinf&amp;uuml;hrung mit Politico</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2017/01/24#0123-politico</link>
    <description>MA - Washington. &amp;emsp; Schon mehrere Wochen vor der Amtseinf&amp;uuml;hrung des neuen amerikanischen Pr&amp;auml;sidenten Donald Trump wurde heftig diskutiert, wo und inwieweit man am besten an der Zeremonie teilnehmen k&amp;ouml;nne. W&amp;auml;hrend sich einige entschieden, ganz fern zu bleiben und sich durch Abwesenheit gegen den gew&amp;auml;hlten Pr&amp;auml;sidenten aus&amp;shy;zuspre&amp;shy;chen, folgten wir einem Tipp der Deutschen Botschaft und meldeten uns f&amp;uuml;r den &lt;i&gt;2017 Inauguration Hub&lt;/i&gt; von &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.politico.com&quot;&gt;Politico&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, einer aufstrebenden politischen Nachrichtenagentur, an. Die Veranstaltung fand im &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wwashingtondc.com&quot;&gt;W Hotel&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; - unweit des Wei&amp;szlig;en Hauses - statt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bereits um 8 Uhr morgens trafen wir uns vor dem Hotel, wurden durch die strenge Sicher&amp;shy;heits&amp;shy;kon&amp;shy;trolle geschleust, als Teilnehmer registriert und zur Dachterrasse geleitet. Oben angelangt waren wir erst einmal hellauf begeistert vom Ausblick. Richtung Westen sahen wir das wei&amp;szlig;e Haus und im S&amp;uuml;den das &lt;i&gt;Washington Memorial&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;Lincoln Memorial&lt;/i&gt; auf der &lt;i&gt;National Mall&lt;/i&gt;. Auch das &lt;i&gt;Pentagon&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;Jefferson Memorial&lt;/i&gt; konnten wir aus dieser Perspektive ohne weiteres erkennen. Das &lt;i&gt;Capitol&lt;/i&gt;, vor dem die Feierlichkeiten stattfanden, war zwar nicht direkt zu sehen, aber daf&amp;uuml;r wurde die Vereidigung und die anschlie&amp;szlig;ende Rede von Trump live auf gro&amp;szlig;en Bildschirmen &amp;uuml;bertragen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachdem die erste Aufregung verflogen war, genossen wir die Verk&amp;ouml;stigung am Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksbuffet. Kurz darauf wurde auch schon das Programm von Politico mit einer Diskussionsrunde eingeleitet. Zu Gast waren, neben verschiedenen Beratern von Trump, auch der Sch&amp;ouml;pfer der TV-Serie &lt;i&gt;House of Cards&lt;/i&gt; Beau Willimon, sowie Oskargewinner und Regisseur von &lt;i&gt;Before the Flood&lt;/i&gt; Fisher Stevens.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Vereidigung von Pr&amp;auml;sident Donald J. Trump wurde sehr zur&amp;uuml;ckhaltend und mit m&amp;auml;&amp;szlig;igem Ap&amp;shy;plaus verfolgt. Es ist sich wohl niemand sicher, was die Trump-Administration in den n&amp;auml;chsten vier Jahren f&amp;uuml;r die USA und die Welt bedeuten wird. In diesen Tagen wird aber zun&amp;auml;chst dar&amp;uuml;ber diskutiert, dass Donald Trumps Krawatte viel zu lang war; dass Melania Trump Jacky Kennedys Outfit kopiert hat und warum die Torte auf dem &lt;i&gt;Inaugural Ball&lt;/i&gt; eine exakte Nachbildung der Torte der Obamas war. Freude und Genugtuung herrscht dar&amp;uuml;ber, dass zu Trumps Amtseinf&amp;uuml;hrung sp&amp;uuml;rbar weniger Menschen erschienen sind, als damals 2009 zu Obamas Vereidigung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Vorwand, dass viele Menschen gar nicht erst in den abgesperrten Bereich gelangen konnten und so von einer Teilnahme auf der &lt;i&gt;National Mall&lt;/i&gt; abge&amp;shy;hal&amp;shy;ten wurden, erschloss sich f&amp;uuml;r uns durch den di&amp;shy;rek&amp;shy;ten Blick auf einen leeren Sicher&amp;shy;heits&amp;shy;kontrollpunkt nicht. Auch die Trib&amp;uuml;nen entlang der Parade konn&amp;shy;ten nur mit M&amp;uuml;he gef&amp;uuml;llt werden. So wurden Freun&amp;shy;de von uns gefragt, ob sie auf einer der Trib&amp;uuml;nen Platz nehmen wollen, weil sie noch nicht voll besetzt war. Selbst als der Pr&amp;auml;sidentenkonvoi an unserem Standort vorbei kam, waren nicht viele Menschen auf den Stra&amp;szlig;en zu sehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Vergleich dazu hatte der &lt;i&gt;Women's March&lt;/i&gt; am darauffolgenden Tag eine deutlich h&amp;ouml;here Teil&amp;shy;neh&amp;shy;merzahl. &amp;Ouml;ffentliche Verkehrsmittel waren v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berlastet und selbst, wenn man mehrere Blocks von der Marschroute entfernt war, musste man sich immer noch durch Menschenmassen dr&amp;auml;ngen. In einem Meer aus selbstgebastelten und &amp;auml;u&amp;szlig;erst kreativen Schildern stachen die Teil&amp;shy;neh&amp;shy;me&amp;shy;rinnen und Teilnehmer vor allem wegen ihrer pinken - oftmals selbstgestrickten - M&amp;uuml;tzen und Accessoires hervor. Der Women's March war im Ver&amp;shy;h&amp;auml;lt&amp;shy;nis zur &lt;i&gt;Inauguration&lt;/i&gt; im &lt;i&gt;W Hotel&lt;/i&gt; ein krasses Kontrastprogramm. Beide Erfahrungen m&amp;ouml;chten wir nicht missen. &lt;i&gt;We, the people&lt;/i&gt; gewinnt in Washington derzeit eine ganz neue Bedeutung. </description>
  </item>
  <item>
    <title>Terrorverd&amp;auml;chtige nach 9/11</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2017/01/19#0119-supreme-court-angelstorf</link>
    <description>&lt;br/&gt;&lt;div style=&quot;float:left; margin:15px;padding:10px;border:silver 4px solid&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://recht.us/images/SupremeCourt18Jan2017.jpg&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;166&quot; alt=&quot;Supreme Court in der Nacht&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;span&gt;&amp;copy; 2017 Miriam Angelstorf, Washington&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear=all/&gt;MA&amp;nbsp;-&amp;nbsp;Washington. &amp;emsp; Wer meint, er k&amp;ouml;nne sich im Vorbeigehen eine Verhandlung vor dem &lt;i&gt;Supreme Court&lt;/i&gt; der USA anschauen, der hat sich geschnitten. Um einen der 50 Zuh&amp;ouml;rerpl&amp;auml;tze im Gerichtssaal zu ergattern, stand ich bereits um 6 Uhr morgens vor dem Gerichtsgeb&amp;auml;ude an. Die erste Verhandlung war f&amp;uuml;r 10 Uhr angesetzt, aber vor mir warteten schon zu viele Leute, und so hatte ich keine Chance. Der zweite Fall, der an diesem Tag verhandelt wurde, betraf ein immer noch brandaktuelles Thema: Die Behandlung von nach den Anschl&amp;auml;gen vom 11. September 2001 festgenommenen Terrorverd&amp;auml;chtigen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit die von Terroristen entf&amp;uuml;hrten Passagiermaschinen in die Zwillingst&amp;uuml;rme des &lt;i&gt;World Trade Center&lt;/i&gt; flogen und diese zum Einsturz brachten, besch&amp;auml;ftigt sich die Welt mit der Frage wer ein Terrorist sein k&amp;ouml;nnte. Im New Yorker &lt;i&gt;Metropolitan Detention Center&lt;/i&gt; wurden Terrorverd&amp;auml;chtige lediglich aufgrund ihrer Rasse, Religion, des Einwanderungsstatus oder Herkunft inhaftiert und physisch und psychisch missbraucht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In dem &lt;i&gt;Oral Argument&lt;/i&gt; am 18. Januar 2017 besch&amp;auml;ftigte sich der Supreme Court der USA im Fall &lt;i&gt;&lt;a href=https://www.supremecourt.gov/oral_arguments/argument_transcripts/2016/15-1358_7648.pdf&gt;Ziglar v. Abbasi&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; mit der Frage, ob Nichtstaatsangeh&amp;ouml;rige, die im Namen der Nationalen Sicherheit diskriminiert und missbraucht wurden, nebem dem Amt auch hochrangige Regierungsbeamte verklagen k&amp;ouml;nnen. Au&amp;szlig;erdem stand die Frage im Raum, ob die Kl&amp;auml;ger schl&amp;uuml;ssig vortragen konnten, dass gerade die benannten Regierungsbeamten ihre Rechte verletzt hatten. Das Gericht sollte entscheiden, ob bewiesen werden konnte, dass die Beklagten mit einem gemeinsamen Tatplan vorgingen und die Inhaftierten misshandelten und dem&amp;uuml;tigten, obwohl sie wussten, dass keine Verbindung zum Terrorismus bestand. Zuletzt galt es zu kl&amp;auml;ren, ob die Regierungsbeamten sich auf &lt;i&gt;qualified Immunity&lt;/i&gt;, also bedingte Immunit&amp;auml;t berufen konnten. Voraussetzung daf&amp;uuml;r ist, dass die Beamten bei Ausf&amp;uuml;hrung der Tat in gutem Glauben handelten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;F&amp;uuml;r die Teilnahme an 30 Minuten dieser Verhandlung lohnte sich die f&amp;uuml;nfeinhalb st&amp;uuml;ndige Wartezeit. Zwar verpasste ich den Anfang des &lt;i&gt;Oral Arguments&lt;/i&gt;, aber den Faden konnte ich dank einer kurz zuvor vom &lt;i&gt;Center for Constitutional Rights&lt;/i&gt; ausgeh&amp;auml;ndigten Zusammenfassung schnell aufnehmen. Ohnehin ist es unfassbar beeindruckend, in dem Gerichtssaal Platz nehmen zu k&amp;ouml;nnen. Der hohe Raum ist rundherum mit Reliefs verziert und von massiven S&amp;auml;ulen gerahmt. Die Richterbank ist erhaben, und die obersten Richter des Landes wirken auf ihren massiven Sesseln fast winzig. &amp;Uuml;berhaupt hat der Saal eine so &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigende Atmosph&amp;auml;re, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Nachdem die Verhandlung geschlossen wurde, wurden alle Zuschauer ganz eilig aus dem Saal gescheucht. Ich h&amp;auml;tte mich gerne noch ein bisschen genauer umgeschaut. Gl&amp;uuml;cklicherweise kann man im Foyer des Gerichts dann aber wenigstens noch einen Miniaturnachbau des Saales anschauen. Ein Besuch beim &lt;i&gt;Supreme Court&lt;/i&gt; lohnt sich auf jeden Fall. Wer eine Verhandlung miterleben will, muss standfest und geduldig sein. Immerhin ist der Sonnenaufgang vor dem &lt;i&gt;Capitol&lt;/i&gt; gratis dabei. </description>
  </item>
  <item>
    <title>Steuernummer mit J-Visum am Wohnort Arlington</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2016/04/02#0401-ssn-arlington</link>
    <description>Wer ein Praktikum oder seine Referendariatsstation in den USA ableistet, darf wegen des J-Visums auch &lt;i&gt;Social Security Number&lt;/i&gt; zu beantragen. Sowohl f&amp;uuml;r Gesch&amp;auml;fts- als auch private Zwecke, selbst ein&amp;emsp;Masterstudium, in die USA ist die SSN wichtig. Deshalb sollte man sich die Beantragung w&amp;auml;hrend des Praktikums oder der Wahlstation nicht entgehen lassen. Man ben&amp;ouml;tigt das DS-2019 Formular und sowie ein g&amp;uuml;ltiges Arbeits- oder Praktikumsvisum und eine amerikanische Anschrift. Etwa zwei Wochen nach dem Antrag erh&amp;auml;lt man die Social Security Number mit &lt;i&gt;Social Security Card.&lt;/i&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einmal ausgestellt, bleibt die &lt;a href=&quot;http://anwalt.us/2016/04/01&quot;&gt;SSN als Steuernummer ein Leben lang n&amp;uuml;tzlich,&lt;/a&gt; etwa beim Mieten einer Wohnung oder der Kontoer&amp;ouml;ffnung. Das Ausf&amp;uuml;llen der Formulare und die Wartezeit dauerten bei mir etwa eine Stunde gedauert. Wer sich lange Wartezeiten ersparen will, dem empfehle ich, morgens fr&amp;uuml;h, sobald das Office &amp;ouml;ffnet, hinzufahren. Ein Termin im vorhinein wird nicht vergeben- es gilt also &lt;i&gt;first come first serve.&lt;/i&gt; Da ich w&amp;auml;hrend meines Praktikums in Arlington, Virginia, wohne habe, habe ich meinen Antrag beim &lt;i&gt;Social Security Office&lt;/i&gt; in Arlington stellen m&amp;uuml;ssen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Arlington ist &amp;uuml;brigens auch als Wohnort absolut empfehlenswert. Wem Washington, DC, zu teuer ist oder wenn sich die Wohnungssuche trotz aller Tipps zu schwierig gestaltet, bietet Arlington eine etwas g&amp;uuml;nstigere, aber nicht weniger sch&amp;ouml;ne Alternative. Ich fand &amp;uuml;ber &lt;i&gt;Airbnb.de&lt;/i&gt; ein Zimmer im Dachgeschoss eines typischen amerikanischen Hauses gefunden. Die Vermieterin nutzt die Zimmer, die durch den Au&amp;szlig;ug ihrer eignen Kinder frei wurden, um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen und ihr Haus zu beleben. Mit noch f&amp;uuml;nf anderen Airbnb-G&amp;auml;sten im Haus findet man so auch nach der Arbeit immer jemanden f&amp;uuml;r Unternehmungen. Mit dem Bus oder der Metro sind es von der Unterkunft in Arlington bis zum B&amp;uuml;ro in der Hauptstadt bei guter Verkehrslage etwa 40 Minuten. Das Zimmer ist &amp;uuml;brigens &lt;a href=&quot;https://www.airbnb.de/rooms/1673047?s=GWP5hLNb&quot;&gt;bei Airbnb unter diesem Link&lt;/a&gt; verzeichnet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wer viele Wochen in Washington verbringt und die Stadt bereits kennengelernt hat, dem kann ich einen Tagesausflug nach Richmond, der Hauptstadt von Virginia, empfehlen. Ganz anders als DC ist Richmond eher mit einer Stadt in S&amp;uuml;dstaaten wie Texas oder Arizona vergleichbar. Wer die zwei Stunden fahrt mit dem Greyhound Bus gerne auf sich nehmen m&amp;ouml;chte, der bekommt bei einem Tagesausflug einen sch&amp;ouml;nen Einblick in das etwas d&amp;ouml;rflichere Amerika.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Neben New York und Boston, schon mehrfach angepriesen wurden, empfiehlt sich auch Philadelpia f&amp;uuml;r einen Tagesausflug. Wieder erlebt man ca. zwei Stunden Busfahrt und kann die wesentlichen Teile der Stadt an einem Tag gut erlaufen, um sich einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die sogenannte Geburtsstadt Amerikas zu verschaffen. Allgemein empfiehlt es sich &amp;uuml;brigens, den Bus bereits ein paar Tage vor dem Ausflug zu buchen, um pro Fahrt bis zu 20 Dollar zu sparen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Eine letzte Anmerkung m&amp;ouml;chte ich noch zum Visumssponsor machen. Ich hatte als Sponsor f&amp;uuml;r den Aufenthalt die &lt;i&gt;German American Chamber of Commerce&lt;/i&gt; gew&amp;auml;hlt, rate allerdings anderen Referendaren oder Praktikanten eher zu einem anderen Sponsor. Die Kammer war, wie ich erst sp&amp;auml;ter erfuhr, der teuerste und aufwendigste Sponsor. W&amp;auml;hrend die Unterlagen bei anderen Sponsoren online ausgef&amp;uuml;llt werden konnten, bestand sie auch w&amp;auml;hrend meines Aufenthaltes auf ausgedruckten und wieder eingescannten Zwischenberichten und -bewertungen. - JE</description>
  </item>
  <item>
    <title>Referendare beim Court of Federal Claims</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2016/02/19#0218-federal-claims-court</link>
    <description>MH - Washington. &amp;emsp; Am Platz vor dem Wei&amp;szlig;en Haus befindet sich der &lt;i&gt;United States Court of Federal Claims,&lt;/i&gt; ein Bundesgericht zu&amp;shy;st&amp;auml;n&amp;shy;dig f&amp;uuml;r Klagen Privater gegen die US-Regierung. Wir, die Referen&amp;shy;dare von Berliner Corcoran &amp;amp; Rowe LLP, haben uns am Morgen den Verhandlungsplan angesehen und uns f&amp;uuml;r eine Verhandlung um 11 Uhr entschieden. Bis zum Beginn der Verhandlung warten wir in dem Vorraum und werden sogar kurz von amerikanischen Anw&amp;auml;lten f&amp;uuml;r &lt;i&gt;Attorneys&lt;/i&gt; gehalten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Der Termin, das &lt;i&gt;Hearing,&lt;/i&gt; findet in Courtroom 6 statt, einem holzver&amp;shy;t&amp;auml;felten Gerichtssaal, der ehrw&amp;uuml;r&amp;shy;diger wirkt als wir es von vielen deutschen Gerichtss&amp;auml;len ge&amp;shy;wohnt sind. Wir nehmen auf der Besu&amp;shy;cher&amp;shy;bank Platz. Kl&amp;auml;ger und Beklag&amp;shy;te sitzen sich an Konferenz&amp;shy;tischen gegen&amp;shy;&amp;uuml;ber und stehen f&amp;uuml;r das &lt;i&gt;Hearing&lt;/i&gt; an einem Pult, um von der Richterin befragt zu werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Dem Fall k&amp;ouml;nnen wir trotz man&amp;shy;geln&amp;shy;der Kenntnis der Akten er&amp;shy;staun&amp;shy;lich gut folgen. Dies liegt vor allem daran, dass wir nach sechs&amp;shy;w&amp;ouml;chiger Wahlstation in der Kanz&amp;shy;lei schon ein gewisses Verst&amp;auml;nd&amp;shy;nis f&amp;uuml;r den &lt;a href=&quot;http://star.us/fp&quot;&gt;ameri&amp;shy;kani&amp;shy;schen Zivilprozess&lt;/a&gt; entwickelt haben, was es uns erlaubt, die Verfahrens&amp;shy;vor&amp;shy;g&amp;auml;nge besser nachzu&amp;shy;voll&amp;shy;ziehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Kl&amp;auml;ger macht Schadens&amp;shy;ersatz&amp;shy;anspr&amp;uuml;che gegen die USA geltend, die er darauf st&amp;uuml;tzt, dass es die United States auf einem ameri&amp;shy;kani&amp;shy;schen Milit&amp;auml;r&amp;shy;st&amp;uuml;tz&amp;shy;punkt in einem afrikanischen Land nicht verhin&amp;shy;dert haben, dass im Eigentum des Kl&amp;auml;gers stehende Fahr&amp;shy;zeuge von der dortigen Polizei beschlagnahmt wurden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Zuerst hat die Beklagte, eine Ver&amp;shy;treterin des &lt;i&gt;Department of Justice,&lt;/i&gt; das Wort. Sie beginnt mit ihren Ausf&amp;uuml;hrungen und wird nach zwei S&amp;auml;tzen sofort von der Rich&amp;shy;terin unterbrochen. Auch im weiteren Verlauf kommt es immer wieder dazu, dass sie ihren Vortrag un&amp;shy;ter&amp;shy;brechen muss, um auf Fragen der Richterin zu antworten. Eine Art der Befragung, die ersichtlich dazu geeignet ist, den Vor&amp;shy;tra&amp;shy;gen&amp;shy;den aus dem Konzept zu bringen und ihn auf Herz und Nieren zu pr&amp;uuml;fen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dem Kl&amp;auml;ger geht es im Anschluss bei seiner Befragung &amp;auml;hnlich. Am Ende des Hearings ist klar, dass sowohl auf Kl&amp;auml;ger- als auch auf Beklagtenseite viele Aspekte und Argumente weiter aus&amp;shy;zuf&amp;uuml;hren sind. Die Richterin gibt den Parteien zu verstehen, dass sie bisher keine richtige Tendenz entdeckt, wie der Fall zu ent&amp;shy;schei&amp;shy;den ist. Die offenen Fra&amp;shy;gen drehen sich - f&amp;uuml;r deutsche Juristen in diesem Prozesss&amp;shy;tadium &amp;uuml;ber&amp;shy;ra&amp;shy;schend - darum, ob der Court of Federal Claims im vor&amp;shy;lie&amp;shy;gen&amp;shy;den Verfahren &amp;uuml;berhaupt nach &lt;a href=&quot;http://openjurist.org/title-28/us-code/section-1502/treaty-cases&quot;&gt;28 USC &amp;sect; 1502&lt;/a&gt; zust&amp;auml;ndig ist, und weiterhin darum,  inwieweit das Handeln der Beklagten einen f&amp;uuml;r den Scha&amp;shy;dens&amp;shy;ersatzanspruch gegen den Staat erforder&amp;shy;lichen &lt;i&gt;public Use&lt;/i&gt; hat und ob das Handeln der Polizei des afri&amp;shy;kanischen Landes den United States zugerechnet wer&amp;shy;den kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Raum steht, soweit die Zust&amp;auml;n&amp;shy;digkeitsfrage zugunsten des Court of Federal Claims ent&amp;shy;schie&amp;shy;den werden kann, der &amp;Uuml;ber&amp;shy;gang in den n&amp;auml;ch&amp;shy;sten Verfah&amp;shy;rens&amp;shy;schritt - das sogenannte &lt;i&gt;Discovery&lt;/i&gt; Verfahren - in dem die Parteien alle Beweise, die den Anspruch belegen bzw. bestreiten, beibringen m&amp;uuml;ssen.
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    <title>Gerichtsbesuch in DC</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2015/05/09#0508-federal-circuit-besuch</link>
    <description>Wahrscheinlich stellt sich jeder Referendar, der einen Teil seiner Ausbildung in den USA verbringt, die Frage, ob Gerichtsverhandlungen tats&amp;auml;chlich so ablaufen wie man es aus dem Fernsehen kennt. Die Antwort lautet: nicht ganz so, aber doch so &amp;auml;hnlich. Ich beschloss also, zum &lt;i&gt;Court of Appeals for the Federal Circuit&lt;/i&gt; zu gehen; einem Revisionsgericht in Washington, DC mit bundesweiter Zust&amp;auml;ndigkeit. Zun&amp;auml;chst musste man - wie am Flughafen - durch die Sicherheitskontrolle. Das war kein Problem. So far so good. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Man musste sich mit seinem Personalausweis ausweisen und mitteilen, welche Verhandlung man sich ansehen wollte. Dies wurde dann im PC vermerkt und es konnte los gehen. Im 4th floor befand sich zun&amp;auml;chst der Wartesaal, alles schon pomp&amp;ouml;ser als ich es von deutschen Gerichten kannte. Dann wurde ein Referendarskollege, der nur in T-Shirt und Jeans zum Gericht kam, wieder nach Hause geschickt. Er sei not allowed to go inside in this outfit. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Okay, wieder etwas, was in Deutschland nicht ganz so streng gehandhabt wird. Ich mit Blazer und schwarzer Hose konnte aber rein und kam erst mal ins Staunen. Gro&amp;szlig;er Saal, Holzvert&amp;auml;felung und alles ein bisschen gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als man es aus deutschen Gerichten kennt. Ich nahm in einer der Reihen Platz und lie&amp;szlig; erst mal alles auf mich einwirken. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Am Richterpult standen die amerikanische Flagge und die des Gerichts. &amp;Uuml;berall waren Mikrophone zu sehen. Das, wie ich vorher in Erfahrung brachte, dient dazu, die Gerichtsverhandlungen aufzuzeichnen, um sie sp&amp;auml;ter als Podcast ins Internet zu stellen. Dann ging das Spektakel los. Zun&amp;auml;chst erkl&amp;auml;rte der Gerichtsdiener, was man w&amp;auml;hrend der Verhandlung alles nicht machen darf (trinken, essen, Handy nutzen usw.). Und dann kam das ehrenvolle Gericht (nat&amp;uuml;rlich durch den aus Film und Fernsehen bekannten Schlag mit dem Hammer angek&amp;uuml;ndigt). &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Der Verhandlung selbst war fast nicht zu folgen (ohne Akten und gro&amp;szlig;em Verst&amp;auml;ndnis vom amerikanischen Recht fast nicht m&amp;ouml;glich). Aber es fiel auf, dass die Anw&amp;auml;lte von den drei anwesenden Richtern vollkommen in die Mangel genommen wurden. Jeder Anwalt hatte etwa 15 Minuten Zeit um seinen Standpunkt darzulegen, wurde aber st&amp;auml;ndig von den Richtern (und das nicht immer freundlich) unterbrochen und mit teilweise fiesen Fragestellungen gel&amp;ouml;chert &amp;ldquo;are you really sure that &amp;hellip;&amp;rdquo;. F&amp;uuml;r die Anw&amp;auml;lte war es bei diesem landesweit zust&amp;auml;ndigen Revisionsgericht bestimmt eine andere Erfahrung als vor ihrem Dorfrichter.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Im Gro&amp;szlig;en und Ganzen war es eine Erfahrung, die man als Referendar in DC erleben sollte. Auch wenn inhaltlich vermutlich nicht viel h&amp;auml;ngen bleibt, so ist es doch interessant zu sehen, wie der amerikanische Prozess in real life abl&amp;auml;uft. Viel Spa&amp;szlig; dabei! </description>
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    <title>Hostelbericht in Washington D.C.</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2014/03/24#hostels2014</link>
    <description>PS - Washington &amp;emsp; Die h&amp;auml;ufigste und auch vor Beginn des Praktikums wichtigste Frage ist die nach einer Unterkunft. Diese sollte nat&amp;uuml;rlich nach M&amp;ouml;glichkeit sehr billig sein, was in Washington nicht so leicht ist. Zun&amp;auml;chst gibt es Craigslist. Jedoch wird hiervon h&amp;auml;ufig abgeraten, da man schnell auf Betr&amp;uuml;ger hereinfallen kann. Falls man doch erfolgreich ist, findet man Wohnungen mit einer monatlichen Miete von 800 bis 1500 Dollar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;story_para&quot;&gt;

F&amp;uuml;r meinen zweimonatigen Aufenthalt habe ich mich f&amp;uuml;r die &lt;i&gt;Hostel Hopping&lt;/i&gt; Variante entschieden. Meist kann man zwar nur ein Hostel f&amp;uuml;r einen maximal zweiw&amp;ouml;chigen Aufenthalt buchen, diesen jedoch meist nach Absprache mit dem Hostelpersonal verl&amp;auml;ngern. Die Preise variieren stark, was haupts&amp;auml;chlich mit der Jahre&amp;szlig;eit zusammenh&amp;auml;ngt. Der Preis pro Nacht liegt bei den meisten Hostels zwischen 20 bis 40 Dollar. Vor allem zum Fr&amp;uuml;hlingsbeginn steigt der Preis an. Egal ob l&amp;auml;ngerfristig f&amp;uuml;r ein Praktikum oder kurzfristig auf der Durchreise, Hostelg&amp;auml;ste sind meist sehr angenehme Zeitgenossen. Ausnahmen gibt es jedoch auch sehr viele, deswegen empfehle ich einen abschliessbaren Koffer, sowie ein Schloss f&amp;uuml;r die in jedem Hostel frei verf&amp;uuml;gbaren Spinde. Zuletzt ist zu sagen, dass man bei der Hostelsuche vor allem auf die Umgebung achten sollte. Hostels sind meist sehr unhygienisch und daher nicht geeignet, sich dort ausserhalb der Schlafen&amp;szlig;eit aufzuhalten. Umso besser, wenn sich in der N&amp;auml;he viele Cafees, Restaurants oder Bars befinden. Ansonsten gibt es nat&amp;uuml;rlich in Washington als Hauptstadt der Vereinigten Staaten genug zu sehen, sodass einem sicher nie langweilig wird. </description>
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    <title>Im Wandel der Zeit: Park View</title>
    <link>https://recht.us/refraum/refraum.cgi/2014/02/04#0204-parkview-washington-dc-usa</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
PZ - Washington. &amp;emsp; Noch vor knapp 10 Jahren w&amp;auml;re es wohl lebensgef&amp;auml;hrlich gewesen in Park View zu wohnen. Heute ist es eines der vielen Stadtviertel von Washington, die komplett umgewandelt werden. Es mag hier nicht so pittoresk wie in Georgetown oder so gr&amp;uuml;n wie in Glover Park sein, doch auch Park View hat einiges zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Stadtteil grenzt n&amp;ouml;rdlich an die &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.google.com/search?q=Howard+University&quot;&gt;Howard University&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; und &amp;ouml;stlich an &lt;i&gt;Columbia Heights&lt;/i&gt; an. Typisch sind die vielen kleinen, typisch amerikanischen Einfamilien-H&amp;auml;user. Gerade dies war f&amp;uuml;r mich einer die Gr&amp;uuml;nde, hier ein Zimmer zu suchen. Dazu kommt die gute Versorgung mit Superm&amp;auml;rkten: im Umkreis von ca. 15-20 Minuten zu Fu&amp;szlig; befinden sich ein &lt;i&gt;Giant&lt;/i&gt;, ein &lt;i&gt;Target&lt;/i&gt; sowie ein &lt;i&gt;Safeway&lt;/i&gt;. Die Anbindung an die Innenstadt ist ebenfalls recht gut, je nach Lage sind es gut 15-20 Minuten zu Metrostationen der gelben und gr&amp;uuml;nen Linie. Zudem f&amp;auml;hrt auf &lt;i&gt;Georgia Avenue&lt;/i&gt; ein Bus bis zur Metro-Station &lt;i&gt;Gallery Place&lt;/i&gt;, von wo aus man mit der roten Linie direkt zur Ausbilderkanzlei kommt. Am besten gelangt man dorthin jedoch mit dem Fahrrad, hierzu stehen diverse Ausleihstation des lokalen &lt;i&gt;Bikeshare&lt;/i&gt;-Anbieters zur Verf&amp;uuml;gung. Die anstrengende R&amp;uuml;ckfahrt am Abend den Berg hoch wird morgens durch den fantastisch Anblick der erwachenden Stadt bei der Fahrt h&amp;uuml;gelabw&amp;auml;rts in die Innenstadt wieder wett gemacht. Auch an guten Restaurants, Imbissen und Bars fehlt es in der N&amp;auml;he nicht. Gerade die naheliegende &lt;i&gt;U-Street&lt;/i&gt; und das Viertel &lt;i&gt;Adams Morgan&lt;/i&gt; bieten Nachtschw&amp;auml;rmern diverse M&amp;ouml;glichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Alles in allem kann ich daher &lt;i&gt;Park View&lt;/i&gt;, gerade auch wegen des breitgef&amp;auml;cherten Querschnitts an Kulturen und Altersschichten, nur empfehlen. Und man muss heute auch definitiv keine Angst mehr haben, genauso wie der Rest der Bundeshauptstadt ist auch &lt;i&gt;Park View&lt;/i&gt; in den letzten Jahren sehr sicher geworden.</description>
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